Work in Progress PHASE 3 ” Three Studies to feet of a killing”
April 4, 2010 by admin
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In der dritten Phase des Work in Progress habe ich nun, nachdem ich die sogenannte Mitteltafel auch in der Postbearbeitung abgeschlossen bearbeitet habe, die beiden Außentafeln in eine 3D Szene umgesetzt. Um die jeweiligen Figuren und Objekte sieht man sehr gut die “Polygonwolke” die ich aus Klonen der jeweiligen Figuren gewonnen habe. Diese habe ich dann wie schon erwähnt durch einen Expolsionsmodifikator geschickt, so dass sie sich in einem bestimmten Abstand um die Objekte legen. Später habe ich noch mit einem Magnettool diese Hülle ein wenig an einigen marakanten Stellen hin und hergeschoben. Das spätere Ergebniss durch das Rendering wird sein, das sich die Figuren nicht ganz so streng von dem Hintergrund dadurch abgrenzen werden. Die Texturen die Vorne und Hinten identisch sind tragen ihr übriges dazu bei. 
Auf der rechten Seite ist der schon erwähnte Geschäftsmann Nick Berg zu sehen, wie er auf einem Stuhl sitzend von dem Entführungskommando der Al Qaida fotografiert und zur Schau gestellt wird. Auf der linken Seitentafel ist der Terrorist Al Zarqawi zu sehen wie er den Kopf Nick Bergs nach dessen Enthauptung in die Kamera hält. In der Mitte ist die aus Phase 1 des Work in Progress bekannte erste Szene dokumentiert in der die gesamte Gruppe vor der Kamera auftritt und Zarqawi ihre Stellungnahme vorliest. Alle Szenen sind nach dem mir bekannten Fotomaterial nachgestellt worden.
Work in Progress PHASE 2 ” Three Studies to feet of a killing”
April 2, 2010 by admin
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In der jetzt nächsten Phase des Bildes habe ich sämtlich entscheidenden Figuren der Szene in einer 3d Szene fertigmodelliert. Da die Szene nicht naturgetreu nachgebildet werden soll sondern abstrakt verfremdet, habe ich sämtliche Figuren einmal kopiert und mit einem Explosionsmodifikator versehen. Dieser bewirkt nun das die Figuren auf der Basis ihre polygonalen Geometrie von ihrem Nullpunkt aus auseinanderdriften, so das es aussieht als würden sie explodieren. 
Im nächsten Schritt werden nun farbige Texturen mit geometrischen Mustern ziemlich willkürlich über die Figuren, den Raum dahinter gelegt. Durch die explodierende Hülle die sich um die Figuren befindet und die farbigen Texturen entsteht langsam der Eindruck das Figuren und Raum miteinander verschmelzen würden. Dieser Eindruck wird noch durch das finale Rendern verstärkt in dem die Materialien eine extreme Aufnahmefähigkeit und auch Abgabefähigkeit (Global Illumination) von Licht erhalten, so das der Eindruck ensteht der ganze Raum würde zu flirren beginnen und die Materie darin löst sich auf (Massiv Artefakt Rendering)
Work in Progress ” Three Studies to feet of a killing” (The Death of nick berg)
April 1, 2010 by admin
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Im März, April des Jahres 2004 wurde der Geschäftsmann Nicholas Berg im Irak von einem Entführungs und Terrorkommando Al Qaidas unter der Führung des berüchtigten Abu Musab az-Zarqawi ermordet. Die Ermordung Nick Bergs wurd deshalb so bekannt weil Zarqawi und seine Gefolgsleute die Enthauptung des Geschäftsmannes mit einer Videokamera filmten und dies Material später an die Medien weiterleiteten.
Bei der Erarbeitung diese Themas zu einem Kunstwerk geht es mir weniger um die explizite Zurschaustellung der Gewalttat sondern um den Umstand das es sich hier zumindest um die Darstellung eines Martyrertodes handelt. Auch wenn Nick Berg nicht unbedingt die Attribute eines Maryters im klassischen Sinne in sich trägt, mehr oder weniger in diese Rolle gedrängt wurde, so hat die ganze Szenerie doch etwas das an die klassischen Enthauptungen erinnert die man aus der ältere Kunstgeschichte her kennt. Wir finden diese Darstellungem ebenso bei Fra Angelico ( The martyrdom of saint Kosmas and Damian), Henri Regnault, Jacob Van Oost ( David with the head of Goliath ) oder letzendlich bei Caravaggio ( Judith Beheading Holofernes )
Ausgehend von dieser Betrachtungsweise wird nun die Situation mit den Gefolge um Zarqawi von mir szenegetreu in 3d nachgebaut. Später dann aber nicht photorealistisch gerendert sondern mit popart-artigen Texturen belegt, die so einen höchstmöglichen Kontrast zwischen Thematik und Ästethik erzeugen.
Diese Technik habe ich schon in einigen Bildern verwendet (u. a. Abendmahl und auch in Standing Operating Procedure ) Diese Technik hat den Vorteil und auch Effekt das sie weniger den Naturalismus nach vorne stellt, sondern man so sich eher auf Siluetten und Outlines konzentrieren kann die im Betrachter die Szene sich automatisch zusammensetzen läßt da dieser die Motive meist schon aus dem kollektiven Unbewußten her kennt.

In der Phase 1 des Work in Progress zu “Three Studies to feet of a killing” beginne ich nun die Terroristen einzeln nachzubauen wobei ich mich natürlich nur auf das äußerst dürftige Fotomaterial der Hinrichtungsszene beziehen kann, das dabei kaum Details zuläßt. Aber es ist schon sehr schön zu sehen das die fünf relativ weite und leichte Hosen tragen, einige Patronen und anscheinend auch Sprengstoffgurte und die drei Terroristen außen die klassischen Berbertücher sich um den Kopf gewickelt haben. Bei der Darstellung der Details gehe ich zumindest soweit das ich jetzt schon die leicht bündchenartig, hochgezogenen oder in die Socken gestopften Hosen ausmodelliere.
Mein Ziel ist es am Ende drei Bilder enstehen zu lassen die die Enthauptungszene von Anfang bis Ende zeigt. Im ersten Bild ist noch zu sehen wie Zarqawi die Botschaft aus dem Video vorliest. Im zweiten Bild wie er das Messer zieht und die anderen sich in Position bringen. Und im dritten Bild wie Berg von drei Leuten zu Boden gedrückt wird, und ihm dabei Zarqawi mit dem Messer langsam den Kopf abtrennt. Die fertigen Bilder sollen dann später als Phasen übereinandergelegt auf Alu Di Bond und Plexiglas ausgedruckt und im Sandwichverfahren übereinandergelegt, verschraubt werden.
“Apocalypse WOW” Work in Progress - Phase 1
Juli 26, 2009 by admin
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Hier die erste Phase meines neusten Werkes. Es handelt sich dabei um eine Adaption des Weltgerichtsaltares von Hans Memling. Dieser Altar der auch unter dem Titel “Jüngstes Gericht” bekannt ist, ist ein Triptychon welches sich im Muzeum Narodowe in Danzig befindet (eine Kopie befindet sich in der Gemäldegalerie in Berlin) Das Bild besteht aus drei bis vier Hauptszenen die sich auch in meiner Adaption wiederfinden werden. Wie es sich dabei für ein Triptychon gehört wird auch so mein Bild aus drei einzelnen Szenen bzw. Teilen bestehen. 
Links wird sich so bei mir die Höllenszenen wiederfinden und rechts die Himmelsbesteigung. In der Mitte werde ich die Szene mit dem Erzenengel Michael etwas modernisieren, wie man schon an den Work in Progress Szenenbildern unschwer erkennen kann. Die Haltung der Figur und auch die Perspektive wird eher sehr stark an eine moderne Comicszene erinnnern.
Die Himmelszene mit Jesus werde ich komplett ändern und den Kontext der apokalyptischen Offenbarung auf andere Kulturen und ihre Weissagungen ausrichten.
In der ersten Szene sieht man sehr gut die Szene mit dem Erzengel Michael und dem Drachen der geschlagen am Boden liegt. Das ist alles noch perspektivisch so verzerrt worden, so das man den Eindruck erhält die Szene aus der Froschperspektive zu beobachten.
Das Bild gehört neben den noch in der Entstehung sich befindlichen “Planziel Golgatha”, den drei Bildern aus der “Trilologie des Todes” (Triumph des Todes 1-3) zu den wichtigsten Bildern der “Economy of Polygons”
Work in Progress “Die Beseelten und die Verdammten” Phase 3
Juli 9, 2009 by admin
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In der dritten Phase der Entstehung dieses Bildes wird dieses nur durch das 3d Programm gerendert (berechnet). Wobei am Ende eine mehrere Ebene umfassende Datei entsteht. In dieser Datei sind sowohl unterschiedliche Lichtebenen (durch die verschiedenen Lichtquellen) als auch Effektebenen zusammengefasst. Außerdem kommen noch Objektkanäle hinzu die nichts anderes sind als Maskierungen bestimmter vorher definierter Figuren oder anderer Objekte die ich später separat bearbeiten möchte.
Die Ergebnisse der unterschiedlichen Ebenen werden nun untereinander kombiniert so dass Objekt mehr Licht oder auch Schatten erhalten. Dafür ist es wichtig das diese Objekte mit den Objektkanälen vorher freigestellt werden, damit wiederum Objekte die nicht von diesem oder jenen Effekt beeinflusst werden sollen, davon ausgespart werden. Das Ergebnis von dem reinen Rendering und der erweiterten Bearbeitung ist nun ganz gut im zweiten Bild zu sehen.

Work in Progress “Die Beseelten und die Verdammten” Phase 2
Juni 30, 2009 by admin
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Nachdem ich vor einiger Zeit die erste Phase des Work in Progress meines neuesten Bildes “die Beseelten und die Verdammten” gepostet hatte, hier nun die zweite Phase. Ich habe inzwischen fast alle Figuren in der Szene platziert. Es fehlen im Grunde nur noch ein paar Figuren rings um das Boot herum.
Außerdem wird noch zusätzlich einiges an Material in die Szene gesetzt, was so ein Floß so eben ausmacht (Taue, Planken etc.).Man sieht inzwischen recht gut das der Figurenstil recht expressiv gehalten ist. Ähnliches habe ich bisher nur zwei Mal in dieser Art so umgesetzt. Und zwar in “die Einnahme” aus dem Jahr 2003 und in “Guernica” aus dem Jahr 2004. Auch Triumph des Todes 2 Hat ein ähnliche expressiven Stil ist aber hauptsächlich mit Displacement Maps umgesetzt. Hier habe ich mit einigen Modellierungstools die Geometrie aufgeblasen, so das sie sich ab einem bestimmten Punkt wieder zusammenzog und so diese aufgequollenen Formen entstanden sind. Ich habe es mir angewöhnt diesen expressiven Stil überwiegend in Bildern einzusetzen in denen eine gewisse Anzahl von Figuren auftaucht.

Work in Progress “Die Beseelten und die Verdammten” Phase 1
Juni 2, 2009 by admin
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Hier poste ich das erste Bild bzw. die erste Phase des neuen Bildes “Die Beseelten und die Verdammten”. Es ist eine Adaption bzw Hommage des alten Klassikers von Théodore Géricault “das Floß der Medusa” .

Inhaltlich hat es im Grunde recht wenig mit dem Original zu tun, da es sich ja im dem Bild um ein altes Schiffsunglück dreht bzw der Versuch der Schiffsbrüchigen auf diesem Floß weiter zu überleben. Auf dem Floß brach schon nach kürzester Zeit Kannibalismus aus so das von den ursprünglich 150 Überlebenden später nur 15 gerettet werden konnten.
Wie schon gesagt, mein Bild hat nur recht wenig mit dem Original zu tun, bis auf eben den Bildaufbau und das Genre. Es werden noch einige wichtige Figuren und Details hinzugefügt die hier Thema und Aussagen klarer umzeichnen werden.
Hier einmal im Vergleich das Original von Théodore Géricault “das Floß der Medusa”

Work in Progress (Phase 1) “Die Auflösung des freudschen Antimoralismus im virtuellen Raum”
März 12, 2009 by admin
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Mit “die Auflösung des freudschen Antimoralismus im virtuellen Raum” starte ich hier ein etwas außergewöhnliches Work in Progress. Es ist das erste Bild der Economy Serie welches sich aus mehreren Szenen zusammensetzt und nur zu 50 Prozent in einem 3d Programm entstehen wird.
Auch inhaltlich ist es mit nichts vergleichbar was ich bisher gemacht habe. Es basiert auf einem Essay von Stanislaw Lem’s “Summa Technologiae” in dem Lem schon in den siebziger auf Ereignisse Bezug nimmt die gerade erst gestern wieder sehr aktuell wurden. Es geht, wie man vermuten kann um den Amoklauf von Winnenden, wo ein siebzehnjähriger 15 Menschen ermordet und sich nachher selber richtete. In dem Essay wiederum und später auch im Neuropolitischen Manifest geht es um ein Phänomen das wir heute als das Internet bzw. Cyberspace bezeichnen würden. Lem nannte es damals schlicht und ergreifend “Phantomologie” und meinte damit nichts anderes als das künstliche Erzeugen von Welten durch den Computer. Damit sind eben nicht nur Computerspiele gemeint sondern auch die virtuellen Netzwerke des Internets sind ein solches phantomatisches Phänomen.
Lem stellt dabei die Frage bzw. auch die These das das künstliche Erzeugen von Welten ein erhebliches Problem mit sich zieht. Ab einem bestimmten Punkt kann der Benutzer solcher Welten, unter bestimmten Umständen nicht mehr zwischen den Realitäten unterscheiden. Das liegt vor allen Dingen daran das die eine Welt die anderen Welt völlig imitiert, sowohl technisch als auch inhaltlich. Technisch vor allen Dingen darum weil die Rechnerleistungen in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen sind und jede denkbare Realität fast realitätsgetreu erzeugen kann, und inhaltlich weil sie bestimmte Themenfelder unsere Zivilisation aufgreift und nachspielbar bzw. nachlebbar und somit auch erfahrbar macht.
Das Nachspielen solcher Themenfelder wie im Krieg sich befinden, Agent sein oder Drogenkurier im Großstadtdschungel ist noch nicht einmal das gefährliche dabei, sondern das ungestüme Aufeinandertreffen dieser Welten. Es gibt keinen Raum in dem die Triebkräfte sich wieder regulieren könnten nachdem sie ein Spiel wie Counter Strike wieder verlassen haben. Unter Umständen also kann der Betroffene diese Realität zwar verlassen haben und schon längst in der “wahren” Realität sich auf dem Weg zur Schule befinden; in Wirklichkeit befindet er sich aber noch in einer Art “Medialem Koma”. Auf Grund der der virtuellen Echtheit gibt es kaum noch eine Authentizitätsabweichung zwischen Drinnen und Draußen. Das Bewußtsein trägt dabei den Triebkonflikt aus dem einen System in das andere System mit hinein und so kommt es zu solchen Gewaltausbrüchen wie sie in Winnenden zu sehen waren. Diese Phänomen ist nicht mit Waffenregulierungen auch nicht mit der Zensur von sogenannten Ballerspielen, Gewaltfilmen oder ähnlichem beizukommen, sondern vielleicht noch mit der Gesamtinfragestellung unsereres kompletten zivilisatorischen Zusammenlebens.
In dem schon angesprochenen Bild bearbeite ich sowohl eine Idee Dalis (der halluzinierende Stierkämpfer) als auch ein Bild welches ich schon 1994 mit der Spritzpistole und Pinsel erarbeitet habe. Dies Bild jetzt (natürlich auch mit selben Titel wie damals übrigens) ist also im Grunde nur eine Adaption eines alten Bildes von mir selbst, nur eben mit den dementsprechenden technischen Mitteln die mir heute der Computer zur Verfügung stellt.
Im Mittelpunkt steht dabei die Verwandlung des Antlitzes Sigmund Freuds über vier bis fünf Phasen bis hin zu zwei Statuen die sich mit Degen duellieren. Auf dem Sockel der einen Staue steht “Moral” auf dem Sockel der anderen Statue steht “Trieb”. Das ganze Bild wird dabei einmal von dem Drahtgitterbild der Gesichtslinien von eben S. Freud überdeckt, wobei die Augen zwei Gebirgszüge darstellen werden und der Nasenrücken ein langgezogener Fluß der sich bis zum oberen Scheitel hinzieht. Der Haaransatz wird eine lange Gebirgskette die soetwas wie das gelobte Land darstellen soll. Am Flußufer steht ein Schild in der Form eines Pfeils und dem Namen “Shangri La”
Im Moment bin ich bei der Erstellung des schon erwähnten Drahtgittergesichtes. Ich habe allerdings darauf verzichtet das Antlitz in einem 3d Programm nachzubauen, sondern ziehe Vektorenlinien über das Foto weil ich so bessere Kontrolle über die einzelnen Linien und auch über das passgenaue Aussehen des Gesichtes von Freud habe.
Work in Progress 1 - “GNOSIS”
Februar 13, 2009 by admin
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Hier ist der erste WIP Progress zum ersten Polymove (Polygonismusshortmovie) “Gnosis”. Eine Kamera kreist um eine Figur die sich aus tausenden von Einzelteilen zusammensetzt und dabei aus einer gebückt, sich umklammernden Haltung langsam aufrichtet und dabei die Arme ausstreckt. Beim Anflug auf die Figur soll man sehen das die Teile die auf die Figur zufliegen menschliche sich zusammenkauernde Körper sind.
Work in Progress - “Planziel Golgatha” - Phase 1
Oktober 14, 2008 by admin
Filed under Planziel Golgatha, Work in Progress
Nachdem ich vor einigen Tagen ein Screenshot zweier Charakters meines neuesten Großwerkes (Planziel Golgatha) hochgeladen hatte, nun ein erstes Sceneshot.






