Die Elbart im alten Hamburger Elbtunnel war fast 15 Jahre eine Institution auf dem Hamburger Ausstellungssektor bis 2009 die umfngreichen Renovierungsarbeiten im Tunnel begonnen haben und die Röhren zeitweise geschlossen bleiben mussten. Bis 2016 sollen die Umbauarbeiten noch durch die Port Authority fortgesetzt werden. Mal schauen ob sich dann wieder dort in Richtung Kunstausstellung etwas bewegt. Die beiden Jahre (2006 und 2007 ) die ich dort teilgenommen habe waren wirklich spannend und haben ungeheuren Spass gemacht, weil ich dort das erste Mal eine größere Resonanz bei einem großen Publikum sammeln konnte. In den paar Stunden zwischen Sonnabend 18 Uhr und Sonntag 19 Uhr (mit natürlich nächtlicher Kurzpause ) wurden dort schon ein paar Tausend Menschen durchgeschleust. Sonnabend Abends bzw. Nachts kamen meist Besucher und Partygänger vom Kiez vorbei und Sonntag dann Touristen und Familien, was also auf ein wirklich buntdurchwürfeltes Publikum schliessen lässt.

Das besondere an der Ausstellungssituation ist dort, die extreme Enge der Röhre, so das man wirklich fast Schulter an Schulter mit dem Besucher dort steht, und zudem die extreme Luftfeuchtigkeit. Künstler mit handkaschierten Bildern auf Kappa oder Forex können das sprichwörtliche Lied davon singen was es bdeutet zu sehen wie sich dort in kürzester Zeit Blasen und Wellen auf den Bildern bilden oder kleinformatige Arbeiten mal kurz aufwellen und verbiegen. Sprech ein klein wenig dabei auch aus eigene Erfahrung, was allerdings in keinster Weise den Spass an der Ausstellung gemildert hat.

Im Jahr 2006 habe ich das erste Mal 13 auf Forex selber aufgezogen Bilder aus der Ecce Homo Serie gezeigt und im darauffolgenden Jahr die ersten Ergebnisse von meiner Polygon City Hamburg Serie (auf Kappa aufgezogen ). Stünden mir heute 9 Meter Ausstellungswand für den Preis zur Verfügung würde ich natürlich mehr Bilder ausstellen können. Damals war es noch sehr aufwendig und teuer auf Di Bond zu drucken.