Neue Domain “ENTERTHEPOLYGONS” und neue Website ist online !!

Wem es vielleicht noch nicht aufgefallen ist, ich habe das Design der Portalseite und auch die Domain relauncht ( wie man so schön sagt) Also die Domain polygonismus.de ist gegen www.enterthepolygons.com ausgetauscht worden. Somit habe ich mir auch erlaubt das etwas heavymetal-lastige Design des alte Wappens gegen etwas völlig neuen auszutauschen, was auch mehr der Philosophie und der Aussage dessen entspricht, was sich hinter dem Begriff und somit auch der Idee von Digital Punishment verbirgt.

An dem Design zu dieser Fliege die innerhalb einer Schalttafel eingespannt ist habe ich mehrere Jahre herumgefeilt und am Ende mehrere Wochen konkret gearbeitet. Erstmal habe ich in Adobe Illustrator die Vektorenlinien erstellt und diese später in Cinema 4d importiert um dann dort dem Ganzen einen konkreten Umfang und auch Tiefe zu definieren. Dort habe ich das Ganze dann Materialien zugewiesen und auch die Szene ausgeleuchtet um sie später, wie gehabt zu rendern.Dann erst habe ich in Photoshop einige Ebenen nochmal neu deniert und mit Pinsel und Ebeneneinstellungen das Ganze einen finalen Look verpasst.

Die Idee hinter der Symbolik der Fliege:

Die Fliege symbolisiert für mich den Menschen schlechthin. Seine Hybris und Überheblichkeit der Schöpfung gegenüber. Wie auch eine Fliege eher an ihrer Kurzlebigkeit krankt, so glaubt auch der Mensch er sei die Krönung der Schöpfung (deshalb auch die gekrönte Fliege). In der christlichen Kunst werden Fliegen mit Krankheit, Tod  und Verderben, aber auch mit dem Teufel selbst in Verbindung gebracht. Beelzebub selbst wird gerne als Herr der Fliegen, des Misthaufens und der Finsternis bezeichnet. Nach der heiligen Schrift ist Beelzebub der Fürst der Dämonen, der erste in der Machthierarchie nach Satan und der einzige, der sich ihm, nach Ansicht der Dämonologen-Mehrheit, widersetzen kann.

Nach meiner Ansicht ist somit Belzeebub selber der Mensch, der König des Misthaufens, des niedersten Grundes den im Angesicht der Schöpfung die ewige Gottheit noch im Stande waren durch Satan zuzulassen. Der Misthaufen ist nicht nur der Mensch, sondern alles was ihn umgiebt, also das physikalische Universum um ihn herum. Mag uns auch noch die Erde und der sie umgebende Kosmos in ihrer strahlenden Schönheit verzücken, so ist all das was wir (noch) nicht wahrnehmen können und was danach kommt mit eben nichts vergleichbar.

Ein Misthaufen ist eben auch nichts anderes mehr als der Abfall dessen was die Natur uns offenbart hat und was an derem Rande liegt. Die Fliege ist der König des Misthaufens und man kann die Idee und Vorstellung diese Allegorie wunderbar auf verschiedene Bedeutungsebenen herunterbrechen um sich ein besseres Bild davon zu machen. Wenn man  sich also die absolute Schöpfung auch nur ansatzweise vorstellen möchte, dann braucht man sich nur den Misthaufen als das physikalische Unversum vorstellen und alles was darüberhinaus existiert, als das was wir uns vielleicht gerade einmal in sehr abstrakter Form langsam mit den Krücken der Wissenschaft und anderen Disziplinen zu errechnen und zu ersinnen beginnen. Wir sitzen also in der Mitte des Misthaufens auf dessen Boden, fangen langsam an zu erwachen und wenden gerade einmal den Blick nach oben. Dabei blicken wir durch das  faule Gestrüpp dieses Haufens allmählich heraus und sehen dabei auch nur den fahlen Widerschein der sich widerum dahinter tatsächlich verbergenden Schöpfung.

 

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