Was ist der Polygonismus ?

Der Polygonismus ist die erste Kunstrichtung des Informationszeitalters. Sie versteht den Computer und dessen Software als ein Medium zur freieren Gestaltung, fernab des Diktates des Realismus und des Duktus der High Techästethik der Werbe und Filmindustrie. Anders als üblich sucht sie eher das abstrakte und das artefakte Ergebnis innerhalb der gestalterischen Disziplin der Software.
Mit dem Polygonismus beginnt die vierte Phase der Computerkunst . Nach der sogenannten “Pioneer Phase” die von 1956-86 definiert wird, der “Paint-Box Area” von 1986-96 , sowie der “Multimedia Area” die bis 2006 eingegrenzt ist, kann man eben den “Polygonismus” als Stilrichtung der vierten Phase der sogenannten “adaptiven Phase” der Computerkunst bezeichnen.

Was ist das Pau (Polygonismus Art Universe) ?

Das PAU ist übersetzt das „Polygonismus Art Universe“ und es ist eine deutliche Weiterführung der Grundphilosophie die schon in „The Economy of Polygons“ angedeutet wurde. Das PAU ist ersteinmal auch eine Erfassung und Strukturierung der verschiedenen Begriffswelten und Bedeutungsebenen die gerade sich durch die vier Zyklen der Economy angedeutet haben.

Was steht hinter den Begriffen “Polygonismus Still, Moves und Space” ?

Der Polygonismus entfaltet sich in drei Präsentationsformen. Da wäre ersteinmal das einfache Bild “STILL”, der einfache Bildträger der die Bildidee visualisiert, also die erste Dimension. Die zweite Dimension wäre dann das bewegte Bild “MOVES”. Die “Editor Fly Around Movies” die ich zum Teil im Blog schon zeige gehen also schon in diese Richtung. Ansonsten sind schon weitere Animationsshortmovies in Planung (Hellfall, Gnosis, In a state of permanent abyss)

Die dritte Dimension “SPACE” entfaltet sich gleich zweifach. Da wäre ersteinmal die Idee der Polyogramme; also die Aufteilung des Bildes in zwei oder mehrere Ebenen die dann wiederum auf verschiedene Bildträger (Alu Di Bond / Plexiglas) gedruckt und dann wieder neu , in einer Art Sandwichverfahren, zusammengeschraubt werden. Die zweite Möglichkeit dabei ist das relativ neuartige 3d Print Verfahren. Beim sogenannten „Rapid Prototyping“ wird das zu modellierende Objekt schichtweise aus einer Kunststoffpulversubstanz aufgebaut. Dabei wird ausschließlich auf 3d Daten zurückgegriffen. Auch die farbige Bedruckung eines Objektes ist dabei möglich. Geplant ist es ersteinmal, testweise Figuren aus der Ecce Homo Serie in diesem Verfahren ausmodellieren zu lassen.

“Was hat die Alchemie mit dem Bilderzyklus der Economy of Polygons zu tun” ?

Die Alchemie ist ein Wandlungsprozess in dem die Seele gereinigt wird. Der Zyklus der “Economy of Polygons” ist dabei die Übertragung dieses Wandlungsvorganges auf einen künstlerischen Prozeß. Während also die vier Hauptzyklen (Avatar, The Weird Rooms, die 120 Tage von Sodom und Allegoria) gleichzeitig auch die Elementelehre der Alchemie symbolisieren, so stellt das Ergebnis diese Prozesses, also alles was dieser künstlerische Prozeß individuell (beim Künstler) und kollektiv (in der Öffentlichkeit) auslöst, sozusagen das berühmte fünfte Element der Alchemisten (das Pneuma) dar. Das fünfte Element ist das Element welches alle anderen im inneren zusammenhält. Gäbe es keine Vorstellung von dem was ein Künstler mit seiner Kunst auslösen möchte (bei sich persönlich oder eben in der Öffentlichkeit) so gäbe es eben auch keine vorherigen Werdungstufen. Im Grunde genommen kann man behaupten das dieser Werdungsprozeß in jedem künstlerischen Bewußtsein vierstufig ist.

1.Es ist die Vorstellung davon das Kunst einen bedeutende Rolle in einem Leben spielen wird (Berührung durch andere Kunst)

2.Der erste Kontakt der Vorstellung mit dem wirklichen Leben. Quasie die erste konkrete künstlerische Ausübung

3.Die entgültige Manifestation des künstlerischen Bewußtseins, also das Finden einer künstlerischen Individualität

4.Die Ausschüttung der Manifestation ( des Werkes) mit dem wirklichen Leben um einen herum. (Präsentation, Ausstellungen, Auseinandersetzung)

Diese Prozeßstufen können sich innerhalb ihrer einzelnen Phasen, eben wie ein Zyklus wiederholen. D.h. in der zweiten Phase gibt es natürlich auch einen Findungsphase, sowie auch einen Auseinandersetzungsphase und Präsentationsphase mit seiner näheren Umgebung. Aber der Grad der Präsentation (Ausweitung des Kreises der Öffentlichkeit) kann und wird sich natürlich mit fortlaufender Dauer erhöhen und verstärken. Genauso wird auch der künstlerische Prozeß (sein Individuelles Aussehen) dabei immer von betroffen sein, mitwachsen und sich dabei verändern.

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